Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerzen)

Alles tut mir weh – niemand weiß weshalb

Diagnose Fibromyalgie: Sie ist eine der an Häufigkeit zunehmenden chronischen Krankheiten des Bindegewebes und der Zwischenzellsubstanz der Weichteile, welche Schmerzen verursacht. Die Ursache ist aus schulmedizinischer Sicht unbekannt. Die Beschwerden sind vielfältig, weil eine diffuse Beteiligung aller Weichteile vorliegt. Da die von dieser Krankheit Betroffenen häufig wechselnde Beschwerden haben und diese nicht objektivierbar sind, wird die Krankheit Fibromyalgie von Ärzten oft zu Unrecht den psychosomatischen Leiden zugeordnet. Dies ist aber nicht die Ursache, sondern eine Folgeerscheinung.

Bei über 90% der von Fibromyalgie betroffenen Patienten handelt es sich um Frauen mittleren Alters, deren hormonelle Situation sich verändert hat. Die häufig festgestellten psychischen «Auffälligkeiten» dieser Patienten sind auf ein Ungleichgewicht der Gegenspieler im vegetativen Nervensystem, den Parasympathikus und den Symphathikus zurückzuführen. Dies kann mit dem „Heart Rate Variability Test“ (HRV Messung) und einem „Neurostresstest“ objektiv gemessen werden. Die Patienten befinden sich aufgrund dieses Ungleichgewichts in einem ständigen Spannungszustand. Resignation, Verspannungen, Schlafprobleme bis hin zur sekundären Depressivität sind die Folge. Unter dem Dauerstress kann sich eine Schwächung der Nebennieren einstellen und die Stressfähigkeit des Körpers nimmt ab. Chronische Infekte und virale Infektionen können die Folge sein. Nicht selten enden Arbeitsverhältnisse der Betroffenen in der „Fibromyalgie-Rente“.

Eine der Hauptursachen der Fibromyalgie liegt zudem in einer falschen Ernährung. Dies führt zu Einlagerungen von Säuresubstanzen oder anderen «freien Radikalen» in der Zwischenzellsubstanz. Sehr häufig stellt man bei den Patienten eine «Übersäuerung» und mesenchymale Übereiweissung fest. Histamine, ganz oft bedingt durch Darmstörungen und versteckte Nahrungsmittelallergien, verstärken die Problematik. Serotonine, also sogenannte «Neurotransmitter» (werden in einer gesunden Schleimhaut produziert) würden schützend wirken. Ein Großteil der Patienten/innen wurde zuvor auf diese «Neurotransmitter», Nahrungsmittelallergien oder sonstige irritativen Substanzen getestet – fast alle aber mit Psychopharmaka «behandelt» – meist erfolglos.

Behandlung

Für die Behandlung ist eine gezielte Fibromyalgie Ernährungs Therapie unabdingbar. Behandelt wird zudem durch eine intensive Aufbautherapie des Parasympathikus mittels Neuraltherapien und vor allem durch den Aufbau der Darmschleimhaut und der Darmflora, den Trägern des Parasympathikus. Der Einsatz der orthomolekularen Medizin durch Verabreichung von Magnesium, Kalium, Mangan und anderen Spurenelementen unterstützt den Fibromyalgie Therapie Erfolg. Noch wichtiger sind die hoch ungesättigten Fettsäuren und die Phospholipide, welche einerseits Zellmembranen aufbauen, andererseits die feinen Endungen der Schmerznerven stabilisieren.