Wenn das Immunsystem überreagiert

Der Frühling bietet einen herrlichen Anblick. Alles blüht, die Bäume und Gräser stehen in saftigem Grün. Nun drängt es uns aus den Winterquartieren, wir möchten die Natur geniessen. Die warme Sonne macht Lust und Laune.


Für viele von uns beginnt nun aber eine sehr belastende Zeit. Wir hören sie niesen und schniefen, sehen sie mit verquollenen Augen und Taschentuch vor der Nase: 

Allergiker haben wenig von der Naturfreude im Sommer. Die Pollen nehmen ihnen den Genuß an einem unbeschwerten Frühjahr.
Sie leiden unter lästigen bis quälenden Symptomen. Da vergeht die Lust auf Outdoor-Aktivitäten, wenn fortwährend die Nase juckt und läuft. Oftmals steigert sich das Krankheitsbild, je nach Intensität des Pollenfluges, zum Asthma mit Atemnot.
Oft wirken selbst Antihistamine nur bedingt und eine Desensibilisierung verspricht wenigen den gewünschten Erfolg.
Denjenigen, die ihrem Heuschnupfen alternativ zu Leibe rücken wollen, können verschiedene komplementärmedizinische Therapiemethoden hilfreich sein. In der Heuschnupfensaison helfen u.a. homöopathische Arzneimittel und Akupunktur,  das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine dauerhafte Lösung kann die Therapie mit einem homöopathischen Konstitutionsmittel bieten.

Mit bestimmten Hausmitteln können sich Allergiker Erleichterung verschaffen.
So wirkt Calcium nicht nur bei Sonnenallergie, sondern auch bei Heuschnupfen. Auch eine Symbioselenkung der Schleimhäute in den oberen Atemwegen kann deutlich Linderung bringen. Hierbei werden Präparate wie beispielsweise Synerga oder Symbioflor-1 oral eingenommen und  zusätzlich mit Wattestäbchen in die Nase eingebracht.
Brennesseltee kann die Symptome auch verbessern, sofern keine Allergie  gegen Korbblütler besteht.