Hypertonie (Bluthochdruck) macht zunächst keine Beschwerden. Die Betroffenen bemerken ihn meist nicht einmal, etwa 50% wissen nicht, dass sie zum Patientenkreis zählen. 

Das Gefährliche daran ist, dass sich mit einem dauerhaft zu hohen Blutdruck schleichend Folgeschäden einstellen, die ein hohes Risiko für die einwandfreie Funktion lebenswichtiger Organe wie Herz, Gehirn, Nieren oder Augen bedeuten.

Herzinfarkt, Herzinsuffizienz (Herzleistungsschwäche), Schlaganfall, Nierenversagen oder Einbußen des Sehvermögens gehören zu den möglichen Folgen.

Bluthochdruck kann bereits bei jungen Menschen auftreten. Vor allem aufgrund von Übergewicht und Bewegungsmangel nimmt die Anzahl betroffener Kinder und Jugendlicher in den letzten Jahren stetig zu.

Oftmals führt die Suche nach den organischen Ursachen der Hypertonie nicht zum gewünschten Therapieansatz.

Ein weit verbreiteter Krankheitserreger aus der Gruppe der Herpesviren ist möglicherweise eine der Ursachen für Bluthochdruck. 

Das so genannte Cytomegalievirus (CMV) zählt zur Gruppe der Herpesviren und erhöht offenbar die Produktion von Enzymen in der Niere, die wiederum zu Bluthochdruck führen. Dies haben Forscher um Clyde Crumpacker vom Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston herausgefunden.

Mit neuesten immunologischen Laboruntersuchungen ist es möglich, festzustellen ob das CMV-Virus aktiv ist. Ausserdem gibt es einen immunbiologischen Therapieansatz.

Hypertonie-Patienten werden in der Regel schulmedizinisch mit  Medikamenten eingestellt, deren dauerhafte Einnahme mit  starken Nebenwirkungen verbunden sein kann, langfristig ist es daher ratsam, den Ursachen auf den Grund zu gehen. 

Beim komplementärmedizinischen Therapieansatz erfolgen zunächst verschiedene Diagnoseverfahren, wie z.B. Labor,  Sauerstoffbestimmung oder Test des vegetativen Nervensystems.

Entsprechend den Untersuchungsergebnissen werden zur Therapie individuell zusammengestellte Infusionen eingesetzt sowie natürliche Verfahren und pflanzliche Medikamente. Diese Kombination hilft in vielen Fällen dauerhaft. Erfolge zeigen sich oftmals unmittelbar nach den ersten Infusionen.