Depressionen

Wenn die Psyche kollabiert

Die Welt im 21. Jahrhundert ist schnell, anstrengend, unberechenbar –  die Folgen sind Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, Leistungsabfall. Hinter der modernen Epidemie verbergen sich sehr oft handfeste Depressionen. 

Die Betroffenen fühlen sich seltsam schwach. Schlag auf Schlag kommen Schmerzen, Schlaflosigkeit und Sehstörungen hinzu. Sie vergessen den Ablauf einfacher täglicher Routine-Tätigkeiten, ihre Kontonummer oder wie man Mahlzeiten zubereitet. Schließlich kommen sie vor Erschöpfung kaum noch die Treppe hoch.

Medizinische Untersuchungen bleiben oftmals ohne Befund. Dennoch verschlimmert sich ihr Zustand weiter zusehend.

Wie ein unbeteiligter Zuschauer sehen die Erkrankten zu, wie sich ihre Existenz Stück für Stück auflöst.

Auf den ersten Blick ging es uns noch nie so gut. Wir leben immer länger, und wir werden gesünder alt. Immer seltener fehlen Arbeitnehmer am Arbeitsplatz wegen Rückenschmerzen, Herzleiden oder Magenproblemen.

Auf der anderen Seite aber sind psychische Volksleiden auf dem Vormarsch. Die Seelenpein hat viele Namen: Burnout, Erschöpfungssyndrom, Anpassungsstörung, Depressionen. Der erschöpfte Mensch ersetzt den gebrechlichen.

Wir scheinen schon heute ein Volk der Erschöpften zu sein. Nahezu jeder dritte Bundesbürger leidet innerhalb eines Jahres an einer psychischen Störung. Seit 1990 haben sich die Krankschreibungen wegen psychischer Belastungen fast verdoppelt.

Die Nation schluckt dementsprechend auch doppelt so viele Antidepressiva wie noch vor zehn Jahren.  

Und die Patienten scheinen immer jünger zu werden. Jeder zweite Deutsche, bei dem erstmals Depressionen festgestellt werden, ist unter 32. Sogar Kinder sind betroffen: Nach dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey des Robert-Koch-Instituts leidet jedes 10. Kind an Ängsten und jedes 20. an depressiven Verstimmungen.

Große Einigkeit herrschte darüber, dass die Gesellschaft endlich einen offenen Umgang mit psychischen Leiden finden müsse. 

Insbesondere in der Arbeitswelt gelten Burnout und Depressionen noch immer als Zeichen mangelnder Belastbarkeit. 

Schon der Begriff Burnout-Syndrom verschleiert, welches psychische Leiden sich dahinter verbirgt. In den diagnostischen Lehrbüchern taucht die Modediagnose der häufig Erfolgreichen und Tüchtigen nur am Rande auf. Die meisten Psychiater sind sich einig, dass „ausgebrannt sein“ nur ein beschönigendes Synonym für die stigmatisierte Depression ist.

Die Alternativ- bzw. Komplementärmedizin hat in den letzten Jahren zahlreiche wegweisende Präventiv- und ganzheitliche Therapiekonzepte entwickelt. Hierzu zählen u.a.  transcranielle Magnetstimulation (TMS) , elektrische Durchflutungstherapie, Stimulation des Vagusnervs, Schlaftherapien, pflanzliche Wirkstoffe, verschiedene  Hormonbehandlungen, Akupunktur, Hypnotherapie etc., die die hier beschriebenen Symptome kurzfristig abstellen und Heilung herstellen können. 

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