Unser Gehirn kann keinen Schmerz empfinden –

Kopfschmerzen haben wir dennoch. Ein Phänomen, das nicht ganz einfach zu verstehen ist.

Unser Gehirn selbst, das einen großen Teil unseres Kopfes ausmacht, ist nicht schmerzempfindlich, denn es enthält keine Schmerzrezeptoren. Schmerzen können nur von den Gehirnhäuten und den Blutgefäßwänden ausgehen.

Einflüsse auf diese Strukturen können zu Schmerzen führen. Das ist z. B. bei einem Unfall so, wenn die Gehirnhaut gequetscht oder gedehnt wird (Beispiel Gehirnerschütterung).

Auch Medikamente, die die Blutgefäße weiten sollen, können zu Kopfschmerzen führen. Ein Beispiel sind Nitrate, die bei vielen, u. a. auch bei der koronaren Herzerkrankung eingesetzt werden.

Die Stelle, an der die Schmerzen am stärksten sind, muss nicht ursächlich mit der Entstehung bzw. der Ursache der Schmerzen zusammenhängen. Insgesamt ist deshalb der eigentliche Mechanismus der Entstehung von Kopfschmerzen noch längst nicht vollständig aufgeklärt.

Dasselbe gilt für die Migräne. Es gibt sehr viele verschiedene Faktoren, die Migräne und einen Migräneanfall herbeiführen können. Dabei spielen sowohl eine erbliche Veranlagung, als auch die individuelle Reiz-Reaktionsbereitschaft und verschiedene Auslöser eine Rolle. Als häufige Auslöser werden genannt:

  • Alkoholkonsum
  • Nahrungsmittel
  • Hormone
  • Medikamente
  • Schlaf
  • Stress

Alternative Heilmethoden führen hier oftmals zu sehr guten Behandlungserfolgen.